Der Afrikaner

Le Clézio, Jean-Marie Gustave, 2008
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Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 0
Medienart Buch
ISBN 978-3-446-20948-0
Verfasser Le Clézio, Jean-Marie Gustave Wikipedia
Beteiligte Personen Wittmann, Uli [Übers.] Wikipedia
Systematik BA - Autobiographien, Briefe, Tagebücher
Schlagworte Schriftsteller, Frankreich, Nobelpreisträger, Le Clézio, Jean-Marie Gustave
Verlag Hanser
Ort München
Jahr 2008
Umfang 133 S.
Altersbeschränkung keine
Auflage 2. [Aufl.]
Sprache deutsch
Verfasserangabe J. M. G. Le Clézio [LeClézio]. Aus dem Franz. von Uli Wittmann
Illustrationsang Ill.
Annotation Le Clézio erzählt, wie er 1948 mit seiner Mutter und seinem Bruder nach Afrika reist, um seinen Vater kennenzulernen. Seine Eltern gingen 1928 nach Afrika, wo Le Clézios Vater im Auftrag der britischen Regierung als Tropenarzt arbeitete. Als die Mutter schwanger wird, kehrt sie zu ihren Eltern nach Frankreich zurück und bleibt dort, während der Vater nur auf Stippvisite nach Hause kommt. Erst als in Frankreich der Zweite Weltkrieg Einzug hält, versucht Le Clézios Vater, die Familie zu sich nach Afrika zu holen, doch ohne Erfolg. Als sie 1948 endlich nach Afrika reisen können, ist Le Clézio bereits acht Jahre alt. Da ist der Vater schon ein vom Kolonialsystem enttäuschter und verbitterter Mann. Im Gegensatz zum Familie der Mutter, die zwar auf engstem Raum lebte, aber ein offenen Erziehungsstil pflegte, lernen die beiden Söhne in Afrika zwar ein Leben in der weiten Steppe und im Einklang mit der Natur und deren Gefahren kennen, leiden aber unter der Strenge des Vaters. - Das Buch ist eine Liebeserklärung an Afrika, aber auch eine Aussöhnung mit dem Vater, dessen Verdienste als Tropenarzt der Sohn immer geschätzt hat und dessen Autorität er heute zu verstehen weiß.

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