Balkanfieber

Gnedt, Dietmar, 2018
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7025-0888-3
Verfasser Gnedt, Dietmar Wikipedia
Systematik DR - Romane, Erzählungen,
Interessenskreis Moderne Unterhaltung
Verlag Pustet
Ort Salzburg
Jahr 2018
Umfang 269 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Dietmar Gnedt
Annotation Der ehemalige österreichische Botschafter in Belgrad, Christoph Forstner, sitzt in einem Zug nach Belgrad. Er befindet sich auf einer spontanen Reise in die Vergangenheit, denn in seiner Aktentasche führt er zwei dicke Kuverts mit sich, die er von seiner todkranken geschiedenen Frau Maddalena überreicht bekommen hat. Diese beiden Kuverts enthalten jeweils einen "Brief ohne Ende" an ihn, Christoph, und an Lazar, den serbischen Geliebten Maddalenas vor seiner Zeit. Er hat ihr versprochen, Lazars Kuvert verschlossen an ihn zu übergeben, und damit ihren letzten Willen zu erfüllen, mit dem sie Verstehen und Verzeihen auslösen will. Auf der langen Zugfahrt taucht Christoph bei der Lektüre seines Briefes wieder ein in sein vergangenes Leben mit seiner großen Liebe Maddalena, verzweifelt fast an den Umständen des Scheiterns ihrer Ehe und gerät in Raserei über die Offenbarung ihrer früheren Beziehung zu Lazar. In dieser Stimmung kann er nicht widerstehen und liest auch den Brief, der für Lazar bestimmt ist. Nun versinkt er nur noch mehr ins Gefühlschaos. Der Brief facht seine Eifersucht an und er sieht schließlich in Lazar den Dieb seiner Liebe. Lazar weiß nichts von Maddalenas Tod, er lebt mit Tochter Julijana und Enkelsohn Milan in Belgrad in ärmlichen Verhältnissen und hadert mit dem Schicksal, weil kein Geld vorhanden ist, um Milans Leukämie im Krankenhaus behandeln zu können. Als er erfährt, dass Christoph ihn sucht, misstraut er dessen Absichten zu Recht, die beiden gerieten vor Jahren bereits einmal aus Rivalität in eine fast tödliche Auseinandersetzung. Auch jetzt schieben sich Christoph und Lazar die Schuld an Maddalenas Tod gegenseitig zu und jeder fühlt den Wunsch nach Rache, bis sie bei ihrem Aufeinandertreffen die offenen Rechnungen zu begleichen suchen. (bn 2/18)

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