Suche in allen Kategorien
| Kriterium | Richtung | |
|---|---|---|
| 1 Sortierung | Relevanz | Absteigend |
| 2 Sortierung | ||
| 3 Sortierung | ||
| 4 Sortierung |
GP
Lia
18 Gefangene : Fluchtgeschichten aus China, dem größten Gefängnis der Welt
Liao, Yiwu, 2025| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Medienart | Buch |
| ISBN | 978-3-10-397078-4 |
| Verfasser | Liao, Yiwu
|
| Beteiligte Personen | Hoffmann, Hans Peter [Übers.]
|
| Beteiligte Personen | Höhenrieder, Brigitte [Übers.]
|
| Systematik | GP - Politik |
| Schlagworte | China, Flucht |
| Verlag | S. FISCHER |
| Ort | Frankfurt am Main |
| Jahr | 2025 |
| Umfang | 525 S. |
| Altersbeschränkung | keine |
| Sprache | deutsch |
| Verfasserangabe | Yiwu Liao. Brigitte Höhenrieder ; Hans Peter Hoffmann |
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Ursula Pirker; Erschütternde Interviews mit politischen Gefangenen in China. (BO) Liao Yiwu hat als Regimekritiker selbst einige Zeit in chinesischen Gefängnissen verbracht und weiß daher aus eigener Erfahrung, wie sich die Insassen durch die katastrophale und schikanierende Behandlung dort verändern und an der von ihm so benannten »Gefängniskrankeit« leiden. Liao Yiwu hat sich auch im Gefängnis wiederholt nicht »regelkonform« verhalten und war dadurch zahlreichen Foltermethoden ausgesetzt. Dennoch hat er in der Zeit viele Schicksale von seinen Mitinsassen erfahren, die er Jahre später, bereits im Exil in Deutschland, in diesem Buch veröffentlichen konnte. Wie schon zu erwarten war, ist die Lektüre des Buches in keiner Weise angenehm, alles wird ungeschönt geschildert. Manche Szenen sind so unvorstellbar grausam, dass einem fast übel wird. Zusätzlich zu den unmenschlichsten Haftbedingungen ist es die Willkür, denen die Menschen ausgesetzt ist, die eine schockiert zurücklässt. Ähnlich wie man es aus der ehemaligen DDR kennt, wurden Menschen ohne jeden erkennbaren Anlass inhaftiert, misshandelt und es wurde ihnen jegliches Recht abgesprochen, sich zu verteidigen. Liao Yiwu gibt exemplarisch Gespräche mit 18 Mitinsassen wieder, deren Spannweite vom Professor für Paläontologie, der der Spionage bezichtigt wird, bis zum 11-jährigen Bauernjungen reicht, der angeblich ein Schaf gestohlen hat und in Summe über 30 Jahre seines Lebens in Gefängnissen verbringt. Alles wird schonungslos und offen dargestellt. Kein Tabu bleibt unangetastet. Ein sehr empfehlenswertes Buch über politische Willkür allerdings sollte im Vorfeld ausdrücklich auf die verstörenden Inhalte hingewiesen werden. |
Leserbewertungen
Es liegen noch keine Bewertungen vor. Seien Sie der Erste, der eine Bewertung abgibt.
Eine Bewertung zu diesem Titel abgeben