Eine Hymne an das Leben : die Scham muss die Seite wechseln

Pelicot, Gisèle, 2026
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Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 0
Medienart Buch
ISBN 978-3-492-07435-3
Verfasser Pelicot, Gisèle Wikipedia
Beteiligte Personen Klobusiczky, Patricia [Übers.] Wikipedia
Beteiligte Personen Perrignon, Judith [Mitarb.] Wikipedia
Systematik BA - Autobiographien, Briefe, Tagebücher
Interessenskreis Besondere Schicksale
Schlagworte Sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Biografie, Pelicot, Gisèle
Verlag Piper
Ort München
Jahr 2026
Umfang 255 S.
Altersbeschränkung keine
Auflage 4. Aufl.
Sprache deutsch
Verfasserangabe Gisèle Pelicot mit Judith Perrignon. Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky
Annotation Gisèle Pelicot wurde jahrelang von ihrem Ehemann betäubt und vergewaltigt. Er lud mehr als 70 weitere Männer ein, sie zu vergewaltigen und filmte die Taten. Statt anonym zu bleiben, zeigte sie Mut und Stärke und entschied sich für einen öffentlichen Gerichtsprozess. Sie rekapituliert in ihrer Autobiografie ihr Leben, erzählt sehr offen von ihrer Kindheit, ihrem beruflichen Werdegang und ihrer fünfzigjährigen Ehe. Noch einmal durchlebt sie die Zeit vor, während und nach dem Prozess mit den Demütigungen vor Gericht, dem feigen Gebaren der Täter und dem Sichten der Vergewaltigungsvideos. Sie berichtet, wie die Taten die gesamte Familie erschüttert haben. Jahrelang suchte sie Ärzte auf, die ihre Gedächtnislücken, die von den Betäubungsmitteln herrührten, und gynäkologischen Beschwerden nicht erklären konnten. Gisèle Pelicot ist eine lebensbejahende Frau, die sich nicht ihrem Schicksal ergibt, weder Opfer noch Ikone sein will, sondern mühsam und zugleich selbstbestimmt ihr Leben wieder aufbaut und zu neuer Lebensfreude findet.

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